Wippendorf

Lange her – so lange, daß ich gar nicht mehr allzu viel zu schreiben weiß …

Jedenfalls waren wir im Herbst letzten Jahres auch einmal in Wippendorf, auf einem unserer Dorfspaziergänge. Am meisten beeindruckt hat mich ja das deshalb auch hier mit aufgenommene leerstehende Haus- wie schade, wenn so was schönes mit so einem schönen Grundstück langsam zu verkommen scheint… aber auch die schönen Törchen und das an frisch renoviertem Schupfen wieder angebrachte Nordmende-Schild fand ich klasse.

Und bei der einen , riesigen Schupfengiebelseite sieht man, daß frisch der Originalzustand wieder hergestellt wurde, fein! 🙂

7 Kommentare zu “Wippendorf

  1. Wäre klasse, wenn man sich auf „Fotosafari“ in ein Dorf begibt, das man auch mal mit den Menschen, die dort wohnen, ins Gespräch kommt. Erfolg: Es müssten hier keine falschen Mutmaßungen niedergeschrieben werden.
    Es grüßt ganz freundlich aus Wippendorf, Volker
    P.S.: Nicht alle o.a. Bilder sind aus Wippendorf. Ach ja, das Nordmende Schild ist nie abmontiert worden.

    • Dann sag doch mal: was ist falsch? (Ok, das Schild war nie ab- sorry …) Und wie ist es wirklich?? Uns ist im Dorf Niemand begegnet, was meist so ist in den Dörfern- nach dem schönen Haus hätte ich wirklich gern gefragt!!

      • In dieser alten Villa hat viele Jahre eine alte Dame gewohnt. Der Mann ist früh verstorben und die Kinder sind in alle Himmelsrichtungen weggezogen. Die alte Dame kam dann irgendwann in ein Altenheim und die Villa wurde verkauft. Es zog ein junges Ehepaar ein, das sich aber aus finanziellen Gründen nie richtig um das Haus kümmern konnte. Die Ehe scheiterte und die Villa wurde wieder verkauft. Jeder neue Besitzer hat ein wenig an dem Gebäude rumgewerkelt, nichts professionelles, alles immer nur halbherzig. Wenn man ein so altes Gemäuer erwirbt, muss man schon das nötige Kleingeld besitzen um es erhalten bzw. renovieren zu können. Aktuell ist das Haus schon wieder verkauft worden, an eine alleinerziehende Mutter (Lehrerin). Ich befürchte die gute weiß gar nicht worauf sie sich jetzt eingelassen hat. Das Gebäude ist feucht, der Schimmel und der Hausschwamm haben sich auch überall eingenistet. Ich drücke der jungen Mutter die Daumen, das sie es schafft, wieder eine Perle aus dem Gebäude zu machen. Zu wünschen wäre es ihr und allen Betrachtern dieses schönen alten Hauses.
        Ach ja, ich finde die Foto’s übrigens ganz klasse, eine tolle Idee alte Schuppen und Gebäude durch ein Objektiv zu betrachten und festzuhalten. Hat so manches mal doch etwas geheimnisvolles an sich, weiter so.
        Freundliche grüße aus Wippendorf
        Volker

        • Vielen Dank für diese Info, da drücke ich der Dame doch mal gleich mit die Daumen!!!
          Wollen wir für sie und für’s Haus hoffen, daß sie sich dort bald sehr wohl fühlt!!!
          🙂

  2. Hallo Fjonka 🙂
    Manchmal ist das auch eine Frage des Geldes. Wenn man als Eigentümer Pech hat, ist der Denkmalschutz schneller und alle renovierungskosten steigen in astronomische Höhen. Kann sich nicht jeder leisten.
    Aber recht hast du, es ist schade drum.
    Liebe Grüße 🙂

    • Muss nicht. Man kann sich auch mit dem Denkmalschutz arrangieren und dann bekommt man sogar Zuschüsse. Aber wenn jemand darauf spekuliert abzureißen und neu zu bauen, dann hat er eben Pech gehabt.

    • Keine Ahnung, ob da der Denkmalschutz mit drin steckt- ich habe aber bislang auch noch nicht soooooo schlimme Sachen mitgekriegt (also von selbst betroffenen, gelesen hab ich schon einiges schlimmes)

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